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Interessante Debatte - SPD-Stadtverband bei Europaparlament in Straßburg

Ortsverein


Mitglieder des -Ortsvereins In Straßburg

Mit dem Wetter hatte der SPD-Stadtverband Fellbach bei seiner Informationsfahrt nach Straßburg zwar kein Glück, dafür aber um so mehr mit der Tagesordnung beim höchst interessanten Besuch des Europa-Parlaments am Ufer des Flusses Ill. Just an diesem Tag hielt dort der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso seine erste Rede zur Lage der EU, in der er vor einem Auseinanderbrechen der Staatengemeinschaft warnte. Auf der Besuchertribüne konnte die Fellbacher Gruppe die engagierten Diskussionsbeiträge u.a. von Martin Schulz, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten, oder Daniel Cohn-Bendit, CO-Fraktionsvorsitzender der Grünen, mitverfolgen.
Der hölzerne Plenarsaal für 750 Abgeordnete und Balkone für 628 Zuschauer ist das Herzstück des 1999 eröffneten und nach der französischen Journalistin und Politikerin Louise Weiss benannten Parlamentsgebäudes.

Das Europäische Parlament ist weltweit die einzige multinationale parlamentarische Versammlung und das einzige Organ der Europäischen Union, das direkt von den Bürgern gewählt wird. Evelyne Gebhard aus dem Hohenlohekreis wird das seit 1994 immer wieder. Sie ist Sozialdemokratin und Koordinatorin der Sozialdemokratischen Fraktion. In einem einstündigen Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern aus Fellbach erzählte sie von ihren ziemlich ausgefüllten Arbeitstagen zwischen Brüssel und Straßburg und nannte als ihre Schwerpunkte den Binnenmarkt, den Verbraucherschutz und die Bürgerrechte. Die engagierte Kämpferin für ein „sozialgerechtes Europa der Solidarität“ praktiziert Völkerverständigung auch privat, wenn man so will . Die heute 56-Jährige wurde in Paris geboren und lebt seit 1975 mit ihrem deutschen Mann in Baden-Württemberg. Für ihre vorbildliche Verknüpfung von wirtschaftlichen und sozialen Belangen ist sie übrigens in einen Beraterkreis des französischen Präsidenten Sarkozy berufen worden.
Über eine sehr aktuelle Entscheidung zeigte sie sich sehr zufrieden, nämlich dass die europäischen Behörden ab 2011 erstmals Entscheidungsbefugnisse in der bisher rein nationalen Finanzaufsicht bekommen werden.
Äußerst wichtig sei ihr auch gewesen, das das Europaparlament das Todesurteil gegen die Iranerin Sakineh Mohammadi-Aschtiani scharf kritisiert hatte. Eine Verurteilung zum Tode durch Steinigung sei nicht zu akzeptieren.

Selbstverständlich gehört zu Einem Straßburg-Ausflug auch ein Spaziergang rund um das Münster – diesmal begleitet von lautstarken Demonstranten, die an diesem Tag auch hier wie in ganz Frankreich gegen die Erhöhung des Rentenalters protestierten.

 
 

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