SPD FELLBACH - MEIN FELLBACH. UNSER ZUHAUSE.

06.02.2017 in Gemeinderatsfraktion

B - Plan Esslinger Weg

 

Fellbach 19.12.2016

 

Antrag zu TOP 17 „Bebauungsplan 22.02 Esslinger Weg I/ Aufstellungsbeschluss“

der Gemeinderatssitzung am 20.12.2016

 

Sehr geehrte Frau Zull,

im Namen der SPD-Gemeinderatsfraktion bitten wir Sie dem Gemeinderat zum morgigen
TOP 17 folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen:

Antrag:

Der Gemeinderat beschließt für das Entwicklungsgebiet Esslinger Weg einen städtebaulichen Ideen-Wettbewerb durchzuführen, nach dem die zukünftige städtebauliche Entwicklung gesteuert wird. Auch die Bebauung von Teilflächen, um die es zunächst geht, muss danach ausgerichtet werden.

Begründung:

Wohnungsbau ist ein wichtiges Thema. Wir brauchen dringend Grundstücke, die dafür entwickelt werden können. Alle sollten bei diesem Tagesordnungspunkt eigentlich glücklich sein, wenn nicht der Eindruck wäre, dass hier relativ plötzlich, unvorbereitet und scheinbar planlos vorgegangen würde.

Zugegeben, es ist nur ein sehr kleiner Teil vom gesamten zukünftigen Wohngebiet Esslinger Weg. Doch wir müssen in der Entwicklung sehr überlegt vorgehen, um all die Versprechen nach bezahlbarem Wohnungsbau und Wohnungsbau für alle einzulösen. „Business as usal“ hilft nicht weiter, neue Anforderungen an die Wohnbauentwicklung fordern einen neuen Städtebau. Was wir in Zukunft auf keinen Fall wollen, sind weitere Investorenprojekte nach dem Muster vom „Turrealis“ (Randbebauung GEWA-Tower).

Ein so großes Wohnbauentwicklungspotential, wie es der „Esslinger Weg“ darstellt, sollten wir nicht stückchenweise nach einer 20-Jahre alten städtebaulichen Skizze in die Entwicklung geben.

Allein der Zuzug von prognostizierten etwa 85.000 Tausend Menschen in die Region Stuttgart bis zum Jahr 2030 bedeuten für Fellbach einen hohen Druck auf den Wohnungsmarkt. Im Kern der Region, zu dem Fellbach gehört, wird der Bevölkerungszuwachs zwischen 5 und knapp
9 % liegen.

Die Diskussion um höhere städtebaulicher Dichtewerte stellt neue Anforderungen an den Städtebau. Größere bauliche Dichten bedeuten auch höhere Anforderungen an Frei- und Gemeinschaftsflächen. Der Druck, der eine bauliche Entwicklung auf die freie Landschaft und die Landwirtschaft stellt, muss in Lösungen münden, den sogenannten ökologischen Ausgleich weitgehend im Gebiet selbst anbietet. Zudem müssen die Bebauungskonzepte Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen bieten. Eine gute soziale Mischung ist Garant für einen stabilen und robusten Städtebau und wirkt der Spaltung der Gesellschaft  entgegen. Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen sollen in Fellbach eine Wohnung finden und nicht an den Rand der Region gedrückt werden.

Wir fordern deshalb umgehend einen städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet Esslinger Weg, ins besondere für das östliche Teilgebiet, das von der Verlängerung der Käthe-Kollwitz-Straße, der Siemensstraße, der Fellbacher Straße und des südlichen Siedlungsrandes von Schmiden umgrenzt ist. Das Ziel ist ein städtebauliches Gesamtkonzept oder Entwicklungskonzeption zu bekommen, nach dem die zukünftige städtebauliche Entwicklung gesteuert wird. Auch die Bebauung von Teilflächen, um die es zunächst geht, soll danach ausgerichtet werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Ulrike Dreßler-Uetz                                                      gez. Andreas Möhlmann

Stellv. Vorsitzende                                                       Vorsitzender

 

 

06.02.2017 in Gemeinderatsfraktion

Antrag Betreuungsgebühren

 

 

Fellbach 15.12.2016

 

Betreuungsgebühren

Sehr geehrte Frau Zull,

im Namen der SPD-Gemeinderatsfraktion bitte ich Sie dem Gemeinderat folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen:

Antrag:

Die Satzung über die Erhebung von Benutzungsgebühren für städtische Tageseinrichtungen für Kinder und Schülerbetreuungsgruppen wird wie folgt geändert:

Die Gebührenerhöhungen zum 01.01.2016 (um ca. 20%) und zum 01.09.2016 (um ca. 30%) werden zurückgenommen. Auf eine für 2017 geplante Erhöhung um weitere 20% wird verzichtet.

Es werden wieder die Gebührensätze Stand 31.12.2015 erhoben.

Begründung:

Die Kinderbetreuungsgebühren wurden im vergangenen Jahr, auf Antrag von CDU und FW/FD, zum 01.01.2016 um 20% und zum 01.09.2016 um weitere 10% erhöht. Für 2017 ist eine weitere Erhöhung um 20%, insgesamt also 50%, vorgesehen. Begründet wurde der Beschluss mit einer schwieriger werdenden Haushaltslage,

Die Gebühren für den Regelkindergarten steigen somit von 80 auf 120 Euro pro Monat und Kind. Die Kosten für die Ganztagesbetreuung eines unter 3-jährigen Kindes (50 Wochen-stunden) erhöhen sich von 315 Euro auf 475 Euro pro Monat.

Fellbach, das bislang im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden eine der niedrigsten Gebühren erhoben hat, wird damit zu einer der teuersten Städte.

Nachdem das Jahresergebnis des städtischen Haushalts im Jahr 2015 um etwa 10 Mio. Euro besser ausgefallen ist als geplant und auch für 2016 Verbesserungen im Haushalt von knapp
5 Mio. Euro erwartet werden, entfällt die Begründung für die vorgenommenen Gebühren-erhöhungen damit vollständig.

Die Mehreinnahmen der Stadt liegen erheblich über den durch die höheren Betreuungsgebühren erzielten zusätzlichen Einnahmen von ca. 250.000 Euro, die vollständig zu Lasten der Eltern gehen.

Aus sozialpolitischer Verantwortung gegenüber Familien mit Kindern, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren müssen, halten wir es für richtig, die Kinderbetreuungsgebühren deshalb wieder auf den Stand von 2015 zurückzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Möhlmann

Vorsitzender

 

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