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SPD FELLBACH - MEIN FELLBACH. UNSER ZUHAUSE.

Geschichte

SPD - keine Freiheit ohne Solidarität Wie es anfing Vor mehr als 140 Jahren wurde die sozialdemokratische Partei gegründet. Sie ist entstanden als Reaktion auf die zerstörerischen gesellschaftlichen Wirkungen der Industrialisierung und Technisierung im 19. Jahrhundert:
  • Zerstörung der handwerklichen Produktion durch Maschinen und damit der materiellen Lebensgrundlage vieler Menschen
  • Arbeitslosigkeit
  • Ausbeutung der rechtlosen Arbeiter durch Unternehmer
  • Verelendung einer großen Zahl von Menschen
Man kann das alles unter anderem im „Kommunistischen Manifest“ von Karl Marx oder in den „Webern“ bei Gerhard Hauptmann oder im Roman „Germinal“ bei Emile Zola nachlesen. Die Erfolgsstory der Sozialdemokratie Im Gegensatz zum Kommunismus, der mit Diktatur und Gewalt die Situation der arbeitenden Bevölkerung verbessern wollte, versuchten die Gründer der SPD, für die Arbeiter mehr soziale Gerechtigkeit durch Reformen und durch mehr Demokratie zu erreichen. Im deutschen Kaiserreich von 1871 bis 1919 galten die Sozialdemokraten noch als vaterlandslose Gesellen und Staatsfeinde. In der Weimarer Republik von 1919 bis 1933 war die SPD einflussreiche Regierungspartei. In der Bundesrepublik von 1949 hat die SPD maßgeblich daran mitgewirkt, dass eine große Zahl von Menschen am Ertrag der Wirtschaft teil haben und in den Genuss von mehr sozialer Sicherheit und auch von bescheidenem Wohlstand kommen konnten. Eine Ursache für den Zusammenbruch des Sowjet-Kommunismus 1989 war der Erfolg des demokratischen Sozialismus in Europa während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. -------------------------- Die SPD in Schmiden - seit 100 Jahren 1908 – 1960 (ausgenommen 1933 bis 1945) SPD – die Partei der Arbeiterbewegung Die Arbeiterpartei / Klassenpartei im ländlichen Milieu; Schmiden liegt an der Grenze zwischen ländlichem und industriellem Raum, Mitglieder sind Arbeiter und kleine Handwerker, im Wesentlichen wohl in Schmiden aufge-wachsen (unter den 28 Mitgliedern im Dezember 1908 taucht 7 Mal der Namen Bürkle auf). Eine enge personelle Verbindung bestand zum TV-Schmiden, dem 1902 ge-gründeten Arbeiterturnverein. 1922 finden wir im Kassen-buch mit Lina Gänzle die erste Frau in der Schmidener SPD. Am 29. Dezember 1945 rief Paul Knittel, der letzte Ortsvereinsvorsitzende vor 1933, zur Neugründung des SPD-Ortsvereins Schmiden auf; Heinrich Layer, Kurt Bürkle, beide waren oder wurden Vorsitzende des TSV Schmiden, sowie Albert Renz, Andreas Schall folgten dem Aufruf. Nach dem 2.Weltkrieg war es das Wirken von Gotthilf Bayh als Bürgermeister (1948 – 1962) und Landtagsabgeordnetem und von Paul Knittel als Gemeinderat und Landtagsabgeordnetem, aber auch einer starken und aktiven SPD-Gemeinderatsfraktion in den fünfziger bis siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, welche die Entwicklung Schmidens entscheidend beeinflusst haben. Die Einwohnerzahl Schmidens war nach dem 2. Weltkrieg beträchtlich angestiegen; zu den 2700 Einwohnern kamen noch 750 Heimatvertriebene. Die wichtigsten Aufgaben waren die Schaffung einer Infrastruktur wie Kanalisation (1956), Kläranlage, Straßenbau, Wohnungsbau (Dorf-wiesensiedlung 1949), Bau eines Schulhauses (Friedens-schule 1951), Ansiedlung von Gewerbe und Industrie. Die Lage der Gemeinde Schmiden lässt sich lapidar so beschreiben: ein Berg ungelöster Aufgaben, frühere Versäumnisse und eine leere Kasse. 1960 – 1980 SPD - die Volkspartei Gotthilf Bayh zog sich aus Altersgründen aus dem poli-tischen Leben zurück: 1960 wurde Paul Knittel sein Nach-folger als Landtagsabgeordneter, 1962 trat er als Bürger-meister zurück. In den Gemeinderat gewählt wurden 1956 Adolf Kofink und Otto Todt, 1959 Walter Friz und Erich Kuhn, 1962 Alfred Bürkle und Richard Hönle und als erste Frau 1974 Elisabeth Koop. Sozialdemokratische Funktions- und Mandatsträger kommen jetzt nur noch ausnahms-weise aus der Arbeiterklasse. Die erfolgreiche Arbeit von Schmidener Sozialdemokraten haben die Wähler honoriert: von den 16 Schmidener Gemeinderats-mandaten errang die SPD 7 Mandate bei den Wahlen 1965, (8) 1968 und (7) 1971. 1973 wird Schmiden Teilort von Fellbach. Seit Jahren hatte es sich gezeigt, dass Gemeinden von der Größe Schmidens im Ballungsraum Stuttgart nicht mehr in der Lage waren, ihre Aufgaben zu erfüllen „Wir sind nach Fellbach gegangen, nachdem gesichert war, dass die wesentlichen kommunalpolitischen Ziele unserer Gemeinde auch in der Stadt Fellbach verwirklicht würden“, betont der SPD-Ortsverein Schmiden 1973 in einer Presseerklärung. Das sind Sporthalle, Gymnasium, eine weitere Grundschule etc. Ende der 70er Jahre vollzieht sich in der Schmidener SPD ein Generationenwechsel; Mitglieder, die über viele Jahre aktiv sozialdemokratische Politik betrieben haben, ziehen sich aus Altersgründen zurück. 1975 wird Walter Geppert Ortsvereinsvorsitzender. Auch in der politischen Arbeit ändert sich etwas. Neben den rein politischen Veranstal-tungen und den Wahlkämpfen veranstalten die Schmidener Sozialdemokraten seit 1976 ein Kinderfest mit vielen Aktivitäten für Kinder; auf Richard Hönles Ponys zu reiten, ist so etwas wie ein Höhepunkt dieser Feste; für die Erwachsenen gibt es Essen und Trinken und Politiker zum Anfassen. 1980 – 2008 SPD - im Neoliberalismus und der Globalisierung Seit 1973 ist Schmiden ein Ortsteil der Stadt Fellbach; Gemeinderäte aus allen drei Ortsteilen bilden eine gemeinsame Gemeinderatsfraktion; die Ortsvereine bleiben jedoch selbständig. Ziel sozialdemokratischer Kommunalpolitik war es für eine einigermaßen ausgeglichene Entwicklung der Teilorte zu sorgen und vor allem die Infrastruktur zu verbessern (Bau der Anne-Frank-Schule, der Festhalle mit Sporthalle auf dem Gelände der Friedensschule, Erweiterung der bestehenden Schulgebäude), die Bildungschancen zu verbessern und Arbeitsplätze zu schaffen. Was hat sich nun in den Jahrzehnten verändert? Partei und Gewerkschaften bildeten früher so etwas wie eine Heimat für die Arbeiterschaft; heute ist das Verhältnis der SPD-Wähler zu ihrer Partei sachlicher. Amts- und Mandatsträger der SPD sind heute in der Regel Aufsteiger meist mit höherem Bildungsabschluss und Hochschulstudium. Die Zahl von Frauen im Ortsverein und mit Mandat (Gemeinderat) nimmt deutlich zu. Größere Nähe wird gesucht zur Bürgergesellschaft (Kinderfest) und zu sozialen Bewegungen (außer Gewerkschaften) wie Frauengruppen, Umweltorganisationen und Migranten, welche als Mitglieder gewonnen werden. Neue politische Themen werden angepackt wie Erhaltung und Schutz der Umwelt (Projekt Schmidener Wald, Erhaltung und Schaffung von Biotopen); Erhaltung historischer Bausubstanz (Großes Haus, Härdtleshof etc.) OV-Vorsitzende: 1982 – 1987 Bernd Kaiser, 1987 – 1995 Triarchie (für den 1. Vors. findet sich kein Kandidat, so werden 3 stellv. Vors. gewählt) Ulrike Dressler-Uetz, Ingrid Bauer-Bürkle und Walter Geppert. 1991 wird Hermann-Josef Pelgrim Mitglied des Dreiergremiums; Ingrid Bauer-Bürkle scheidet aus. Am 14. 5. 1995, also 22 Jahre nach der Eingemeindung, wird der SPD-Stadtverband gegründet; der SPD-Ortsverein Schmiden besteht noch als Organisationsgremium.
 
 

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